Rückblick SPARTACUS-Anwendertreffen 2026

Am 24. September 2026 kamen mehr als 110 SPARTACUS-Anwender aus ganz Deutschland im Welcome Hotel Paderborn zusammen. Im Mittelpunkt des diesjährigen SPARTACUS-Anwendertreffens standen aktuelle Praxisthemen, neue technologische Möglichkeiten und der persönliche Erfahrungsaustausch. Gleichzeitig bot das Treffen einen besonderen Anlass: Seit mittlerweile 30 Jahren begleitet SPARTACUS Facility Management® Unternehmen und Institutionen bei der Digitalisierung ihrer Facility-Management-Prozesse.

Paderborn auf die leichte Tour – gemeinsamer Auftakt am Vorabend

Für viele Teilnehmer begann das Anwendertreffen bereits am Vorabend. Bei der Stadtführung “Paderborn auf die leichte Tour” ging es auf unterhaltsame Weise durch die Stadt. Dabei standen nicht nur Jahreszahlen, sondern vor allem kleine Geschichten, Besonderheiten und Anekdoten rund um Paderborn im Mittelpunkt.

 

Anschließend setzte sich der gemeinsame Abend in einem Restaurant fort. Bei gutem Essen und Gesprächen abseits der eigentlichen Tagungsagenda bot sich bereits die erste Gelegenheit, bekannte Gesichter wiederzusehen, neue Kontakte zu knüpfen und sich mit anderen SPARTACUS-Anwendern auszutauschen.

30 Jahre SPARTACUS – und immer nah an der Praxis

Nach der Begrüßung am nächsten Morgen startete der fachliche Teil mit dem Impulsvortrag “30 Jahre SPARTACUS Facility Management® im Wandel – was bleibt, was kommt und was uns verbindet”. Dabei wurde deutlich, was die Entwicklung von SPARTACUS über drei Jahrzehnte geprägt hat: ein tiefes Verständnis für die Anforderungen der Anwender, der Wille zur kontinuierlichen Verbesserung und das gemeinsame Weiterdenken von Abläufen. 

Wie unmittelbar Anregungen aus der Praxis in die Produktentwicklung einfließen können, zeigte ein Beispiel aus dem vergangenen Anwendertreffen. Auf konkrete Anforderungen von Kunden hin entstand das Modul “Wartungstermine mit KI bestätigen”. Es unterstützt unter anderem dabei, Anlagen und Termine sowie dokumentierte Mängel zu erkennen und die ermittelten Informationen dem Bearbeiter zur Bestätigung vorzuschlagen. 

Danach folgte der Blick nach vorn: Eine Live-Demo präsentierte neue Möglichkeiten für den Einsatz von KI mit SPARTACUS. Entscheidend blieb dabei die Frage, welche Anwendungsfälle den Anwendern im Arbeitsalltag einen konkreten Mehrwert bieten.

Von der Weiterentwicklung zur gelebten Praxis

Genau diese Verbindung zwischen Anforderungen, Prozessen und konkreten Lösungen setzte sich in den anschließenden Kundenvorträgen fort. Nun stand im Mittelpunkt, wie SPARTACUS im Arbeitsalltag mit weiteren Systemen zusammenspielt und dadurch durchgängige Prozesse unterstützt.

Silke Figge von der Diakonischen Stiftung Ummeln berichtete über “SPARTACUS & Diamant – Prozesse, Integration und Potenziale” und gab Einblicke in das Zusammenspiel von Facility Management und Rechnungswesen.

Im zweiten Kundenvortrag zeigte Lars Abel von der Krieger FM GmbH, wie die Rechnungsfreigabe im Zusammenspiel von SPARTACUS und einer Dokumentenmanagementsoftware umgesetzt wird. Beide Praxisbeispiele machten deutlich, welche Rolle Schnittstellen und die Vernetzung unterschiedlicher Systeme für durchgängige digitale Prozesse spielen.

Workshops: Anforderungen diskutieren und Erfahrungen teilen

Nach den Einblicken in konkrete Kundenprojekte waren anschließend die Teilnehmer selbst gefragt. In zwei Workshopreihen konnten sich die Teilnehmer intensiv mit drei unterschiedlichen Themenfeldern beschäftigen:

  • CAD- und BIM-Daten von Autodesk Revit® nach SPARTACUS – mit Blick auf den Import von Plänen und Räumen
  • Schließanlagenmanagement zukunftssicher gestalten – mit den konkreten Anforderungen der Anwender im Fokus
  • Digitale Services mit SPARTACUS – mit Status quo und Perspektiven rund um Aufträge und Wartung

 

Dabei ging es bewusst nicht nur um die Vermittlung von Wissen. Die Teilnehmer konnten eigene Erfahrungen, Fragestellungen und Anforderungen einbringen und gemeinsam mit den N+P-Experten sowie anderen Anwendern diskutieren. Gerade dieser offene Dialog machte deutlich, wie unterschiedlich SPARTACUS in der Praxis eingesetzt wird – und wie wertvoll der Blick über die eigene Organisation hinaus sein kann.

Austausch über den eigenen Anwendungsfall hinaus

Auch außerhalb der Vorträge und Workshops blieb viel Raum für Gespräche. Kaffeepausen, Mittagessen und die Präsentationsbereiche boten Gelegenheit, einzelne Themen weiter zu vertiefen, Fragen direkt mit dem SPARTACUS-Team zu besprechen und sich untereinander über Erfahrungen und Lösungsansätze auszutauschen.

Damit rückte auch ein Ziel des diesjährigen Anwendertreffens besonders in den Mittelpunkt: die Vernetzung der SPARTACUS-Anwender untereinander. Denn neben neuen Funktionen und technologischen Entwicklungen sind es oftmals die Erfahrungen aus der täglichen Praxis, die wertvolle Impulse für die eigene Arbeit liefern.

Innovationen, KI und neue Perspektiven

Zum Abschluss richtete sich der Blick noch einmal konsequent nach vorn. Unter dem Titel “SPARTACUS weitergedacht – Innovationen, KI und neue Perspektiven” standen aktuelle Entwicklungen und zukünftige Möglichkeiten für SPARTACUS im Fokus. Damit schloss sich zugleich der Kreis zum Auftakt des Tages: von 30 Jahren SPARTACUS-Erfahrung hin zu den Fragen, Technologien und Anforderungen, die die kommenden Jahre prägen werden.

Ein Tag, der von Austausch lebt

Das SPARTACUS-Anwendertreffen 2026 hat erneut gezeigt, dass eine Anwenderveranstaltung von mehr lebt als von Vorträgen und Produktinformationen. Entscheidend sind der persönliche Dialog, das Teilen von Erfahrungen und die Möglichkeit, gemeinsam neue Ideen zu entwickeln.

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern, Referenten und Mitwirkenden, die das Anwendertreffen mit ihren Erfahrungen, Fragen und Impulsen bereichert haben. Nach einem abwechslungsreichen Tag in Paderborn nehmen wir viele Anregungen mit – für die Weiterentwicklung von SPARTACUS und für die nächsten gemeinsamen Schritte mit unseren Anwendern.

Bildquelle
N+P Informationssysteme GmbH

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